Wassermelonen Carpaccio
Die totale Überraschung! Es sieht aus wie hauchdünn aufgeschnittenes Rindfleisch, fühlt sich auf der Zunge ähnlich an und überrascht geschmacklich mit einer verblüffenden Tiefe – dabei ist es nichts anderes als Wassermelone. Genauer gesagt: ein raffiniertes kulinarisches trompe l'oeil, eine genussvolle Täuschung. Schneidet man die Melone in dicke Scheiben und trocknet sie über viele Stunden bei niedriger Temperatur, verliert sie einen Grossteil ihres Wassers. Die Aromen verdichten sich, werden intensiver und mehr umami, während sich gleichzeitig ihre Struktur grundlegend verändert. Das Fruchtfleisch wird samtig weich, gewinnt durch die Konzentration aber zugleich deutlich an Biss. Das Ergebnis erinnert verblüffend an ein fein aufgeschnittenes Carpaccio – nur eben pflanzlich und mit dem süss-fruchtigen Charakter einer Melone, die ihre ganze Kraft entfaltet hat.
Arbeitszeit
20 min
Gesamtzeit
600 min
Niveau
Leicht
Fragen? Richi Kägi beantwortet sie dir!
Zutaten für Wassermelonen Carpaccio
(4 Personen)
1 1/2 kg Mini-Wassermelone
1/2 Bund Bund Rucola
Limettensaft
Zitronensaft
4 EL Olivenöl
2 EL Oliven
2 EL geröstete Pinienkerne
4 EL Stracciatella di Bufala (gibt es in der Migros)
4 TL Harissa
2 EL Kapernfrüchte
Salz und Pfeffer
100 g Parmesan
Zubereitung von Wassermelonen Carpaccio
1.
Die Melone schälen und in 3 bis 4 cm dicke Scheiben schneiden. 6 -10 Stunden bei 60 - 80 Grad auf einem Backblech im Ofen trocknen (im Dörrgerät sollte es auch klappen), bis die Scheiben weniger als halb so dick sind wie am Anfang. Zwischendurch ein- oder zweimal umdrehen.
1/4
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2.
Wassermelone mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden und als Carpaccio auf Tellern auslegen. Mit ein paar Tropfen Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Olivenöl würzen. Rucola, Oliven und Pinienkerne auf dem Carpaccio verteilen, mit Stracciatella und Harissa würzen. Parmesan über das fertige Carpaccio hobeln und auf dem Carpaccio verteilen. Zitronenschale darüber reiben.
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