
Welches Öl benutzt man wofür?
Die Wahl des richtigen Öls hat grossen Einfluss auf den Geschmack und das Gelingen eines Gerichts. Entscheidend beim Kochen ist dabei vor allem der Rauchpunkt, also jene Temperatur, bei der ein Öl zu rauchen beginnt und sich geschmacklich sowie chemisch verändert. Für kalte Anwendungen wie Salate, Dressings oder zum Verfeinern eignen sich kaltgepresste Öle mit ausgeprägtem Eigengeschmack, etwa Olivenöl, verschiedene Nussöle oder Leinöl. Sie liefern feine Aromen, sind jedoch hitzeempfindlich. Zum schonenden Braten bei mittleren Temperaturen eignet sich Olivenöl ebenfalls gut. Für starkes Anbraten sind hitzestabile, raffinierte Öle wie Rapsöl, Kokosöl, Sonnenblumenöl oder Erdnussöl die bessere Wahl. Sie bleiben auch bei hohen Temperaturen neutral und stabil. Dies zeigt: Wer die Eigenschaften der verschiedenen Öle kennt, kocht kontrollierter und bewusster.
Arbeitszeit
5 min
Gesamtzeit
10 min
Niveau
Leicht
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